17 Apps, die Studenten unbedingt brauchen (falls sie so sind wie ich)

Posted by in Im Zeichen der Wissenschaft, Meta/Privat

Das Wirtschaftsblatt hat 17 Apps für Studenten gesammelt, wovon 16 grundsätzlich unnötig sind. Das hat mich angespornt, endlich mal meine Lieblingsapps zu sammeln.

Zur Info: Die Aufzählungsziffern sagen nichts über die persönliche Beliebtheit der Apps aus. Und klassische Apps wie Facebook, Twitter, Tumblr, WhatsApp oder was auch immer habe ich aus gutem Grund ausgelassen. Denn die, die es nutzen wollen, haben es wohl schon.

1. Twilight / f.lux

Das Smartphone und der Computer werden ja nicht nur während der Tages- sondern auch zur Nachtzeit genutzt. Und um die Augen nicht zu sehr anzustrengen, gibt es dafür schon Apps, die den Bildschirm richtig anpassen: Twilight für Android-Smartphones und -Tablets, sowie f.lux für PC & Mac. Der Bildschirm bekommt dadurch einen rötlichen Schimmer, was die Augen definitiv viel weniger ermüdet als sonst.

  • Twilight (kostenlos) – Android
  • f.lux (kostenlos) – Windows & Mac

2. Wunderlist

Ich mag ToDo-Listen. Oder besser gesagt: Ich brauche sie. Und ich habe mal monatelang nach der perfekten ToDo-List-App gesucht. Mein Wunsch: Es sollte auf jedem Gerät nutzbar sein. Und da ist Wunderlist eindeutig mein Favorit.

3. Evernote

Notiz-Apps sind ja auch nur dann sinnvoll, wenn man sie auf allen Geräten lesen und befüllen kann. Evernote bietet die Möglichkeit, unzählige Notizbücher zu erstellen und diese mit Notizen zu befüllen.

4. Cal

Die klassischen Kalender-Apps sind oft nicht intiutiv und vor allem nicht schön. Cal hingegen schafft beides auf tolle Art und Weise.

5. MapFactor: GPS Navigator

Google Maps ist ja cool. Nur saugt es leider auch am Datenvolumen, vor allem bei längeren Reisen. Deshalb habe ich mich mal nach Offline-Navigationssystemen fürs Smartphone umgesehen: MapFactor arbeitet mit OpenStreetMap-Karten und bietet Kartendownloads für die ganze Welt an. Einfach zuvor downloaden und dann auch ab der österreichischen Grenze toll weiternavigieren.

6. Pocket

Ich habe ja selten Zeit, immer gleich alle Beiträge, Berichte, Artikel zu lesen, wenn sie in meiner Timeline auftauchen. Dafür gibt es Pocket: Diese App speichert mir diese Artikel ab, damit ich sie später mal lesen kann. Das mache ich zwar auch nur selten, aber immerhin.

7. feedly

Wenn man Blogs liest, muss man immer dran bleiben. Aber es geht sich einfach nicht aus, jeden Tag oder jede Woche auf alle Blogs zu schauen, die man gerne hat. Dafür gibts feedly. Darin abonniert man den RSS-Feed und alle neu erscheinenden Beiträge meiner ausgewählten Blogs landen dann da. Sieht schön aus, fühlt sich schön an.

8. MightyText

Mein Handy ist stets lautlos. Manchmal auch vollkommen vibrationsfrei. Ich weiß in Wahrheit gar nicht, welchen Klingelton ich eingestellt habe. Deshalb ist MightyText cool: es zeigt mir am PC an, dass ich eine SMS bekommen habe, dass ein Anruf reinkommt, und ich kann sogar vom PC aus auf diese SMS antworten. Soweit ich weiß, gibts das nur für Android.

9. Onavo Count

Auf diese App bin ich gestoßen, als ich mal innerhalb der Facebook-App stöberte. Es hilft mir dabei, mein Datenvolumen zu überwachen. Denn ich habe zwar 1,5 GB zur Verfügung, komme ich darüber, verringert sich bei mir nicht die Geschwindigkeit, sondern ich kaufe automatisch um 5 Euro einen GB dazu. Ist grundsätzlich toll, nervt aber, wenn das 2 Tage vor dem Ende des Abrechnungszeitraums ist.

10. Öffnungszeiten

Ich kenne das: Weil der Tag mit allem anderen voll ist, ist für Einkaufen oft wenig Zeit. Und dann ist es wichtig zu wissen, welches Geschäft in der Umgebung noch offen hat. Das zeigt dir diese App an. Sieht gut aus, ist inhaltlich top und auch nach Sparten regulierbar.

11. wogibtswas

Und weil das Geld als Student knapp ist: Diese App zeigt Angebote auf. Wenn z.B. die Kekse im Angebot sind, oder das Waschmittel.

12. ÖBB Scotty

Ich pendle zu meiner Fachhochschule – wohnhaft in St. Pölten, studierend in Wien bedeutet das Zugfahrtspaß! Und Scotty ist wirklich, wirklich wichtig für mich, zum zu wissen, ob sich der Stress noch lohnt oder der Zug eh schon längst abgefahren ist.

13. nextstop Wien

Und weil meine Fachhochschule nicht direkt neben dem Westbahnhof ist, muss ich auch noch mit den Öffis fahren. Und Wien ist ja bekanntlich groß und ich ein Landjunge. nextstop zeigt mir nicht nur, wann die nächste U-Bahn/Bim/der nächste Bus abfährt, sondern auch, wie ich wo hinkomme. Meiner Meinung nach besser als das „offizielle“ quando.

14. Citybike Map

Und wenn die Öffis versagen (oder der Weg nicht so schwer ist), nutze ich gerne die Citybikes in Wien. Dafür muss man sich vorher mal registrieren, aber das ist eine andere (recht einfache) Geschichte. Die große Frage aber ist: Befindet sich ein auszuleihendes Rad in meiner Nähe? Dafür gibts das.

15. duolingo

Das Wirtschaftsblatt hat ja einige Sprachlern-Apps genannt. Alle kostenpflichtig und nicht gut. duolingo macht Spaß. Richtig Spaß. Auch wenn es eigentlich Lernen ist. Und noch dazu das Lernen einer Sprache. Aber echt: Es ist spaßig. Und mit schönem Design. Und kostenlos! (Und für viele Sprachen)

16. Google Übersetzer

Das kann man bei Erasmus-Treffen nutzen: Du verstehst nicht, was der chinesische Studienkollege dir sagen will? Halt ihm das Smartphone hin, und der Google Übersetzer macht das für dich. Da ich kein geselliger Mensch bin, ist es vor allem aber auch eine Belustigungsapp, weil man lustige deutsche Sätze in lustige Sprachen übersetzen lassen kann. Zu großem Teil sogar mit Sprachausgabe.

17. Nutty Fluffies Rollercoaster

Und weil Studieren ja nicht zwangsläufig Nicht-Spielen bedeutet, gibt es auch in dieser Liste ein Spiel. Aber nicht Paper Toss, wie beim Wirtschaftsblatt (übrigens eines der ersten Spiele, das ich damals auf mein iPhone 3Gs (2009) geladen habe), sondern ein ungefähr gleich unnötiges, aber etwas spaßigeres Spiel: Nutty Fluffies. Darin geht es um Tiere in Achterbahngefährten auf Achterbahnschienen und unglaublich wahnsinnig herausfordernden Achterbahnherausforderungen. Es ist wirklich so toll, wie es sich anhört.

Die Abschlussfrage

Was sind eure Lieblingsapps? Welche App hilft euch beim Studieren? Welche hilft euch besonders, mal abzuschalten, wenn Studieren nervt?

Update 16.10.2014: 14 Apps-Empfehlungen von Luca

Wie bereits unter diesem Beitrag in einem Kommentar angekündigt, hat Luca Hammer auf ambassadorbase ebenfalls eine Liste veröffentlicht. Mit vielen Apps, die es für Windows-Phone, Android und iOS gibt.

Bildquelle: Unsplash / Pixabay