Die besten 30 unter 30 (und ich)

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Die Fachzeitschrift „Der österreichische Journalist“ erstellt alle zwei Jahre die Liste „Die besten 30 unter 30“, um Nachwuchsjournalistinnen und -journalisten eine Bühne zu geben. Mit meinen 27 Jahren habe ich es in diesem Jahr zwar nicht in die Top 30 geschafft, aber irgendwie bin ich doch dabei.

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Um ganz ehrlich zu sein: Ich habe mir immer mal wieder das Magazin gekauft. Bevorzugt natürlich, wenn die „30 unter 30“ genannt wurden. Schon 2011 und auch 2013 hab ich erwartungsvoll die Liste durchgeblättert, um bekannte Gesichter zu erkennen und neue kennenzulernen. Und ja, ich habe mir manchmal gewünscht, es selbst auch auf die Liste zu schaffen – wie das aber funktionieren würde, das wusste ich bis zu diesem Jahr nicht.

Ein Aufruf in einer (Facebook-)Gruppe für Jungjournalisten (oder freie Journalisten?) zeigte dann die Vorgangsweise: Man konnte jemand anderen nominieren. Lustigerweise haben mich zwei Freundinnen und Studienkolleginnen gefragt, ob sie mich nominieren dürften.

Am 22. Juni 2015 erschien die neue Ausgabe – und ich habe natürlich schon sehnsüchtig darauf gewartet. (Auf der Website war der 17. Juni als Erscheinungsdatum angegeben – das bedeutete natürlich, dass ich seither drei Mal in Trafiken nachgefragt und halbstündlich auf der Website und bei iKiosk nachgesehen habe, ob es nun schon da ist.)

Auf Seite 30, rechte Spalte, ungefähr Mitte, findet man schließlich auch meinen Namen.

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aus: Der österreichische Journalist, Ausgabe 06/07-2015, S. 30

Und ich freue mich darüber, in diesem Artikel so toll erwähnt zu werden. Einerseits natürlich über die Einstufung als „junger Mann“ (höhöhö) und andererseits, weil eine „starke literarische Ambition“ ein sehr, sehr tolles Kompliment ist. Für die Redakteurin Astrid Kuffner muss das – wie sie schon anfangs beschreibt – kein leichter Job gewesen sein, aus den Nominierungen nur 30 auszuwählen. Dass sie sich dabei hilft, in ihrem Beitrag noch 15 weitere Namen unterzuschieben, ist natürlich toll (darunter z.B: Sara Hassan, Jakob Winter oder Andreas Sator). Und noch toller, dass auch ich in der Liste der „Die besten 30 unter 30 + noch 15 tolle Leute“ einen Platz gefunden habe.

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Wer mal reinblättern will: Im Press&Books am Westbahnhof gibt es das Magazin (am St. Pöltner Bahnhof übrigens nicht). Und natürlich digital auf ikiosk.de.

Und wenn ich mich jetzt voll ins Zeug lege, vielleicht schaffe ich es bei meiner letzten Möglichkeit, im Jahre 2017 mit 29 Jahren, den Sprung in die Top 30. Mal schauen.