Das war 2014

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Das Ende eines Jahres ist prädestiniert dafür, zurückzublicken. Und auch wenn mir dieses vergangene Jahr irgendwie verdammt vermaledeit erscheint, so gab es eigentlich (weit mehr) wahnsinnig erinnerungswürdige Ereignisse.

Studieren

Ende 2013 hatte ich den Entschluss gefasst, mich für den Master „Journalismus und Neue Medien“ an der FH Wien zu bewerben. Anfangs war es noch ein Hirngespinst, aber mit jedem Schritt, den ich weiter gekommen bin, stieg mein Wunsch, es wurde schließlich der einzig mögliche Weg. Und dann haben sie mich schließlich wirklich aufgenommen. Und das Schöne ist: Das Studium taugt mir und vor allem meine Studienkolleginnen und -kollegen haben es mir sehr angetan.

Schreiben

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In der Neon|Wilderness ging es rund: die #sommerworte haben funktioniert und auch der literarische Adventkalender konnte, trotz spontanen Starts, erfolgreich absolviert werden. Und in diesem Jahr bin ich endlich wieder so richtig ins Schreiben „reingekippt“. Und auch die Rückmeldungen halten an, sind positiv und freuen mich jedes Mal unglaublich.

Volle Distanz. Näher zu dir. Meine unendliche Geschichte. In diesem Jahr habe ich es zum ersten Mal selbst gelesen (und war begeistert), schließlich haben es schon mindestens 15 Leute gelesen (und sie waren begeistert) und dann gelangte das Manuskript auch noch zu einigen Verlagen. 2015 wird also – vor allem in Hinblick auf dieses Projekt – unglaublich spannend.

Und dann auch noch diese Website. Nach dem Neustart in diesem Jahr habe ich nur mehr geschrieben, wenn mir etwas einfällt – und nicht, um den Blog zwanghaft zu füllen. Und dann ganz viele tolle Beiträge. Einmal vom Bildblog verlinkt war früher sowas wie ein Ziel von mir. Und dann auch noch den viralen St. Pölten-Text, der mir sehr viel Neues ermöglicht hat.

Aja, neuwal. Jetzt bin ich seit über sechseinhalb Jahren dabei, aber das vergangene Jahr war wohl eindeutig das Schwierigste. Der Spaß, die Leichtigkeit und der Elan waren irgendwie verschwunden. (Das erzeugte irgendwie das ganze Jahr über recht negative Gefühle.) Gegen Ende des Jahres aber neu ausgerichtet und orientiert und somit geh ich auch in dieser Hinsicht recht zuversichtlich in Richtung 2015.

Lieben

In Sachen Liebe hat sich nicht viel verändert – außer, dass meine Beziehung (die sich jetzt bereits im vierten Jahr befindet) mit der zweiten Hälfte des Jahres sehr viel intensiver geworden ist. Die zwei Monate, die Sie am anderen Ende der Welt verbracht hat, haben uns zusätzlich noch sehr viel gebracht. Kann man so lassen – so gefällt es mir!

Leben

Außerdem beeindruckt es mich, wie sehr sie hinter mir, meinen Ideen, meinen Projekten und meinem Lebensstil steht. Sie war es, die mir erklärt hat, dass ich das, was ich mache, dass, was ich arbeite (das meiste davon unbezahlt), auch so nennen solle, wie es ist: Ich bin Journalist, Autor eines noch unveröffentlichten Buches. Seit ich das wirklich ausspreche, lebe ich viel entspannter und kann auch oft mir gegenüber rechtfertigen, warum ich manchmal so viel Zeit vorm PC verbringe.

Reisen

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Dieses Jahr bin ich wieder mehr gereist. Neben sechs Tagen Strandurlaub in Grado und vier Tage Stadturlaub in Ljubljana erlebte ich schließlich auch noch Brüssel, wenn auch nur für einen Tag. Allesamt sehr, sehr tolle Reisen.

Fazit: Alles gut.

Bevor ich meinen Jahresrückblick geschrieben habe, kam mir 2014 überraschend beschissen vor. Aber je mehr ich, Punkt für Punkt die vergangenen 365 Tage Revue passieren ließ, desto mehr tolle Dinge kamen mir unter. Klar, es ist nicht alles gut gelaufen, aber in Wahrheit nimmt das nur maximal fünf Prozent des gesamten Jahres ein. Fünfundneunzig Prozent des Jahres habe ich einfach nur gerockt.

Mein offizieller Tipp fürs kommende Jahr: Lasst euch vom Negativen nicht so einlullen. Sonst geht der Genuss am Positiven verloren!

Wie 2015 werden wird? Besser. (Egal wie toll ein vergangenes Jahr auch war, ich wünsche mir immer, dass es besser wird.) Ich habe viel vor und freue mich, mal wieder alles vom Tisch wischen zu können und auf leerer Fläche etwas Neues anfangen zu können. Jahreswechsel sind eben doch etwas sehr Tolles.

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